Die Gastgeberfamilie
Gelebte Herzlichkeit auf der Schlossanger Alp
Bernd Ebert
Auf die Frage, was er denn so macht, kommt meist die eine Antwort: Ich kümmere mich um das kleine bißchen, was übrig bleibt. Bei ihm schlägt ein Gastgeberherz und er ist ein Mensch, der sich jeden Tag neu auf seine Mitarbeiter und Gäste freut, was ihm als augebildeter Restaurantfachmann leicht fällt. Der staatlich geprüfte Betriebswirt und ehemalige Heidelberger engagiert sich stark im Bereich Ausbildung und mit Zahlen umzugehen, verlangt schon alleine die Verantwortung für die 30 fleißigen Mitarbeiter vom Schlossanger.
Barbara Schlachter-Ebert
Als eine der bekanntesten Köchinnen muss man Barbara nicht mehr vorstellen. Als großartige Mutter von unseren 3 Kindern und als der wertvollste Mensch in meinem Leben, erfüllt sie aber ihre wirklich größte Aufgabe. Dabei immer eine positive Ausstrahlung zu zeigen und auch das richtige Wort zur richtigen Zeit zu finden, verschafft ihr vor allen bei den Gästen und Mitarbeitern auf der Alp großen Respekt.
Die Kinder
Beatrice Ebert
Für eine Erstgeborene ist es manchmal nicht leicht und dabei unterbewusst in die Fussspuren der Eltern zu stapfen, lässt sich meist nicht verhindern. Wenn aber der eigene freie Wille vorhanden ist und das Herz für die Gastronomie schlägt, sieht man wie unsere Beatrice sehr zielstrebig Ihren Weg geht. Die Ausbildung als Restaurantfachfrau im Restaurant Feckl bei Stuttgart hat sie mit Bravours abgeschlossen und arbeitete anschließend im Service des alten Meier Hof in Glücksburg an der Ostsee. Im Moment unterstützt sie den elterlichen Betrieb, worüber wir sehr dankbar sind. Im Mai beginnt Sie dann im Gourmet Restaurant des Hotel Bareiss bei Claus Peter Lumpp, einer der wenigen Dreisterner in Deutschland.
Bettina Ebert
Volljährig, mitten in den Abivorbereitungen- und mit einem klaren Ziel vor Augen. Mit der ansteckend guten Laune, der immer währenden Bereitschaft, anderen zu helfen und der Begeisterung für die Natur, die sie am liebsten mit Ihrer Kameralinse einfängt, geht bei Bettina aber alles seinen Weg. Mal schauen, was unser Sandwichkind mit der Sprachbegabung noch so alles vor sich hat. Die Freiheit, mit ihrer Vespa durch das schöne Allgäu zu fahren, genießt sie ohne Ende.
Bastian Ebert
Trick-Ski und ausreichend Fahrräder die auch mal zersägt und geschweisst werden können, was braucht ein Bastian schon mehr in seinem jungen Leben? Maximal noch eine alte Vespa, die man verbastelt – und das Bisschen Schule ist ja kein Problem. Manchmal sehen wir Eltern das aber auch ganz anders. Pflichten und Verlässlichkeit? Hey Alter, wie peinlich ist das denn! Wenn Sie sich als Gast einem charmanten, blauäuigen, blonden Kofferboy gegenüber sehen, kann es sich nur um unseren Bastian handeln. Nach der Schule wird er die Ausbildungsstelle als Koch in Oberstdorf im Löwen Strauss beginnen.
Die Großeltern
Oma „Muck” Schlachter
Sophie Agatha Victoria Gött, genannt Muck, war immer die starke Frau mit Schaffenskraft auf dem Schlossanger. Bei vielen Stammgästen bis heute als Institution bekannt und beliebt, genießt sie heute, was sie mit mit viel Fleiß und Ausdauer geschaffen hat. Den herrlichen Platz, wo sie geboren und bisher ihr ganzes Leben verbracht hat. Da kann man einfach nur noch viele Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit wünschen.
Das Lebenswerk
Einblicke in die Geschichte der Alp
Wo es keine Wurzeln gibt, kann es keine Geschichte geben. Wir sind sehr dankbar für die Wurzeln die unsere Vorfahren geschaffen haben und die großartige Schlossanger-Geschichte die Muck und Toni daraus geschrieben haben. In großer Dankbarkeit ziehen wir vor dem Lebenswerk unserer Oma Muck und Opa Toni den Hut. Wir dürfen diesen weiter tragen und irgendwann wieder weitergeben damit die Geschichte nicht endet.
Voller Stolz sagen wir Dankeschön!
Opa „Toni” Schlachter
Noch heute gehört es zu seinen täglichen Aufgaben, frühmorgens die Zeitung zum Bruderhotel auf den Falkenstein zu fahren und anschließend die Einkäufe für unsere beiden Häuser zu erledigen. Nebenbei die Kinder vom Schulbus abholen oder Gäste zum Bahnhof bringen, langweilig wird es ihm dabei nicht. Gut, dass es immer ausreichend Zeit für den Opa Schlachter gibt, sein Blockhaus Refugium hinter dem Haus zu geniessen.








